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Eine Radltour durch das
Priental am 26.07.2026
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Liedertafel
Religiöses
und
Besinnliches
Privat
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Mit dem Radl von
Hohenaschau zum Wasserfall und weiter bis zum Müllner Peter nach
Sachrang
Das Wetter war zwar warm, aber es schaute
immer so aus, als könnte auch ein Regenschauer kommen. Ich fuhr
zunächst zum großen Parkplatz nach Hohenaschau. Da sich mehrere Leute
mit dem Radl auf den Weg machten, riskierte ich es auch. Auf einer
Nebenstrecke der Prien entlang ging es zunächst den kleinen "Pass" bis
zu einem bekannten Marienmarterl hoch. Dann immer weiter den Schildern
nach bis zum Einfangwasserfall. Ich hatte Glück und keine Touristen
störten die Idylle.
Dann ging es den Prientalwanderweg weiter bis
Hainbach. Von dort wechselte ich auf den normalen Radlweg Richtung
Sachrang. Hier fuhr ich gleich zu dem mir bereits bekannten Peter
Hueber-Museum, besser bekannt als der Müllner Peter von Sachrang.
Seine Geschichte wurde auch bereits verfilmt. Auch das Sachbuch über
das Leben und Werk des Müllner Peter in seiner Zeit des beginnenden
19. Jahrhunderts war höchst interessant. Neben dem alten Backofen des
Dorfes machte ich Rast, bewunderte die alten Häuser und freundete mich
mit zwei Ziegen an.
Danach fuhr ich die obere Kirchstraße zurück
bis zur Sankt Michaelskirche. Hier direkt links neben dem Haupteingang
findet sich auch die letzte Ruhestätte von besagtem Peter Hueber,
alias Müllner Peter von Sachrang und seiner Frau. Das Wetter ist
übrigens immer besser geworden. Nun scheinte sogar durchgehend die
Sonne. Jetzt fuhr ich den normalen Radweg zurück bis Hohenaschau. Dies
ging relativ zügig. Hier merkte ich erst, dass es vorhin taleinwärts
praktisch immer bergauf ging. Zum Schluss fotografierte ich noch die
mächtige Burg von Hohenaschau, wo wir bei einem Betriebsausflug auch
schon mal die beeindruckende Greifvogelschau gesehen haben.
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Kleinere
Unternehmungen im Juli 2026
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Ein Ausflug mit dem Radl
zum Herrenkreuz bei Filzmoos in Tirol und ein
Freitag-Nachmittags-Radler zum Listsee bei Bad Reichenhall
Schon seit längerem wollte ich mal an einem
Nachmittag wieder nach Filzmoos in Tirol fahren und zu der Winkelmoss
72-Alm raufradeln, die ich zusammen mit meinem Pa vor vielen Jahren
bereits besucht habe. Am Fuße des Berges war ich auch letztes Jahr
schon, aber da stand stets "geschlossen".
Nun an diesem Zustand hat sich auch an diesem
Wochenende nichts geändert. Der Betrieb wurde aufgegeben. So
entschloss ich mich kurzerhand einfach in das Tal weiter
hineinzufahren. Schließlich machte ich Pause am sogenannten
Herrgottskreuz. Dann fuhr ich noch etwas weiter, bis mein erster Akku
leer wurde. Stets bergab bei schönstem Wetter ging es wieder zurück
nach Filzmoos.
An einem sonnigen Freitag machte ich eher
Feierabend und fuhr mit dem Radl von Bad Reichenhall aus über die
niedere Nonn zur oberen Nonn rauf. Vorbei am Listwirt ging es eine
Feldstraße etwas steiler anziehend hinauf zum Listsee am Fuße des
Zwiesels. Ich machte es mir auf dem Bankerl am See gemütlich und
schaute einer kleinen Maus zu, die direkt vor meinen Füßen das frische
Gras abzupfte. Weil ich noch zeitig dran war, nahm ich den Weg
Richtung Karlstein, bog aber dann nach rechts Richtung Thumsee ab.
Dort habe ich noch ein wenig fotografiert und bin dann den Fahrradweg
hinunter nach Bad Reichenhall gefahren. Dort fuhr ich durch die ganze
Stadt, um noch etwas Brotwaren einzukaufen. Ein längeres Telefonat mit
einem Bergbaumuseumskameraden war dann der Anlass, dass ich wieder zum
Auto und nach Hause fuhr.
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Krottensee und
Wolfgangsee - 14.06.2026
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Ein Ausflug in die
Geschichte der Bad Ischler Bahn und nach St. Gilgen
Vor einigen Wochen hatte ich auf YouTube einen
alten Dokumentarfilm über die sogenannte Südbahn von Salzburg gesehen.
Die Nordbahn gibt es heute noch - sie führt als Regionalbahn von
Salzburg nach Bürmoos. Bis in die 50er Jahre gab es aber auch eine
Südbahn von Salzburg nach Bad Ischl. Leider existiert diese Bahn schon
lange nicht mehr, aber der Film zeigte den Betrieb der alten Bahn,
aber auch dessen Ende und vor allem die vielen Stationen auf dem Weg
nach Bad Ischl. Aufgefallen ist mir dabei das Ende eines Tunnels am
Krottensee bei St. Gilgen. Da fasste ich den Beschluss, dort mal eine
Radltour zu machen.
Nun war es so weit. Ich fuhr über Salzburg
Richtung Salzkammergut. In St. Gilgen am Wolfgangsee stellte ich mein
Auto am Großparkplatz ab. Ich stieg nun auf das Fahrrad um und schaute
mich zunächst in den idyllischen Gassen von St. Gilgen und dessen
Strandpromenade um. Dann ging es auf dem Fahrradweg weiter Richtung
Mondsee. Ein Versuch, den Krottensee über einen alten Strampelpfad zu
erreichen, scheiterte leider an der Unwegsamkeit des Geländes. Nun
fuhr ich den regulären Weg weiter, bis ich zu den Liegewiesen am
Krottensee kam. Das Foto von hier entsprach genau dem Filmausschnitt.
Dort wo heute ein Lagerschuppen steht, kam früher die Südbahn aus dem
Tunnel und fuhr dampfend und schnaufend weiter bis zur Station St.
Gilgen.
Ich fuhr wieder ein Stück zurück und dann die
Fürbergstraße hinunter zu den Seeauen des Wolfgangsee. Hier war
übrigens vor einigen Jahren mein Ausgangspunkt zum alten Wallfahrtsweg
hinauf zum Falkenstein, wo angeblich auch der Heilige Wolfgang vorbei
kam. Aber ich fuhr den verschiedenen Buchten entlang, bis der
Fahrradweg letztlich an der Liebesbuch endete. Von dort genoss ich den
Ausblick hinüber nach St. Gilgen und das Zwölferhorn. Nun ging es
zurück nach Fürberg und über den Viktor-von-Steffel-Steig zurück nach
St. Gilgen. Enden tut der Steig in Brunnwinkel. Hier steht auch die
Gedenktafel am Wohnhaus von Nobelpreisträger Prof. Dr. Karl von
Frisch. Er erhielt 1973 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
(zusammen mit Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen) für seine
bahnbrechenden Arbeiten zum tierischen Verhalten der Bienen und deren
Orientierungssinn. Nun ging es wieder dem Ufer entlang zur
Standpromenade, wo ich mir noch ein Eis leistete, bevor es wieder
zurück zum Auto ging. Bei der Heimfahrt bin ich dann noch im Müllner
Bräustüberl-Biergarten in Salzburg-Mülln eingekehrt.
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Pillersee mit Neffen - 04.06.2026
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Zu Fuß um den Pillersee in
Tirol mit meinem Neffen
Mein Neffe hat sich spontan ein paar Tage
Urlaub gegönnt und hat sich wie bereits im letzten Jahr in einem
Quartier in Ruhpolding niedergelassen. Am zweiten Tag seines Urlaubes
habe ich mir frei genommen, um gemeinsam etwas zu unternehmen.
Das Wetter war schön und warm. So beschlossen
wir zum Pillersee in Tirol zu fahren. Es ging über Bad Reichenhall und
Lofer Richtung Waidring. Von da war es nicht mehr weit bis nach St.
Ulrich am Pillersee. Am großen Parkplatz haben wir unser Auto
abgestellt. Gegen den Uhrzeigersinn machten wir uns nun auf den
Rundweg. Bei der Seebühne und dessen Raststation war dann Einkehr. Wir
kühlten unsere trockenen Kehlen mit guten Getränken und machten ein
wenig Brotzeit. Danach gingen wir zur Liegewiese unter den Bäumen. Von
hier aus hat man einen schönen Überblick über den See.
Auf der anderen Uferseite ging es dann wieder
zurück. Am Parkplatz eines Restaurants haben wir die schönen
Harley-Davidson Bikes betrachtet. Weiter ging es vorbei an einer
kleinen Almbauernkapelle wieder Richtung St. Ulrich. Der Kreislauf hat
sich geschlossen. Nach Hause ging es dann in der westlichen Richtung
nach Kössen und von dort über Reit im Winkel, Ruhpolding wieder zu mir
nach Hause. Mein Neffe musste dann noch mit den Radl wieder zu seinem
Quartier fahren.
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Pilgerreise nach Assisi und
Siena - Mai-Juni 2026
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Eine schöne Fahrt mit 7
Personen nach Assisi und Siena
Rückblick: Ich halte noch immer regelmäßig
Kontakt zu meinem Studienkollegen Pfarrer Hans R. aus der Diözese
Eichstätt. Im letzten Jahr haben wir ausgemacht, dass wir in diesem
Jahr eigentlich mal zusammen nach Assisi fahren könnten. Zu diesem
Zeitpunkt hatten wir noch nicht auf dem Schirm, dass in 2026 der 800.
Todestag von Franziskus aus Assisi ausgiebig begangen wird. Er hatte
nämlich bei seinen Pfarrangehörigen sich um Mitreisende bemüht, so
dass es mit mir 7 Personen gewesen sind. Eigentlich wollten wir ja bei
den Deutschen Schwestern im Kloster Santa Crosce übernachten, was aber
aufgrund der hohen Buchungszahlen in diesem Jahr unmöglich war. Aber
die Schwestern haben am anderen Stadtende ein schönes Hotel des
Kapuzinerordens organisiert. Gerade noch so waren Plätze für unsere
Kleingruppe vorhanden.
Am Mittwoch nach Pfingsten ging es dann los.
Ein Chorkollege und seine Frau haben mich um 4 Uhr morgens nach
Rosenheim zum Treffpunkt gefahren - herzlichen Dank. Dann hat mich
gegen 6 Uhr die Gruppe aus Nürnberg kommend, mit im Bus aufgenommen.
Die erste größere Rast war dann an einem Parkplatz bei Trient. Es ging
dann immer weiter Richtung Süden. Gemäß einer Verkehrsdurchsage nahmen
wir nicht die übliche Strecke über Florenz, sondern bogen ab Richtung
Adriaküste. Auf sehr holpriger Autobahn ging die Strecke in das
Bergland von Umbrien. Am späten Nachmittag war es dann geschafft, wir
sind angekommen. Die Temperatur war relativ hoch. Die rund 30 Grad
sollten uns auch in den nächsten Tagen erhalten bleiben. Am Abend
machten wir noch einen Spaziergang zur Basilika St. Chiara mit deren
Grab in der Krypta. Auch ein Abstecher zur Kirche Maria Maggiore mit
dem Heiligen Acutis war noch drin, bevor es wieder Richtung Hotel
ging.
Am nächsten Morgen war um 8 Uhr die Messe in
der hauseigenen Kapelle angesagt. Den Pfarrer hatten wir ja dabei.
Danach ging es zum Frühstück, um gegen 10 Uhr auf Erkundungstour zu
gehen. Über San Rufino ging es weiter bis zur Kirche San Francesco.
Auf dem Park davor wurde gerade ein großes Musikfestival vorbereitet.
Wir verbrachten einige Zeit in der Unter- und Oberkirche und natürlich
auch am Grab des Heiligen. Immer wieder faszinierend sind die reichen
Bebilderungen in der Unterkirche, als auch die wunderschönen Fresken
von Giotto in der Oberkirche. Danach zeigte ich meiner Gruppe den
schönen Ausblick von der sogenannten Terrasse aus mit dem kleinen
Kirchlein St. Magdalena. In unmittelbarer Nähe fanden wir ein
Restaurant mit herrlichem Blick über das umbrische Tal - was man aber
auch an den Preisen merkte! Dann wanderten wir zur großen Piazza zur
Kirche Chiesa Nuova, die den Eltern von Franziskus gewidmet ist. Im
Untergrund (ständig wechselnde Ausstellungen) waren dieses Mal Krippen
aus dem Leben Jesu zu bewundern. Danach stiegen wir die Stufen zur
Kirche San Pietro hinunter. Eine wunderbare Benediktiner-Kirche im
alten romanischen Stil. Beim Rückweg gingen wir noch beim Kloster
Santa Crosce vorbei und machten auch noch einen kleinen Abstecher in
die Kirche Santa Maria Minverva.
Am nächsten Tag ging es mit unserem Van
zunächst nach San Damiano. Wir besuchten andächtig die Räumlichkeiten,
wo die Spiritualität von Franziskus mit der Dichtung des Sonnengesangs
seinen Höhepunkt erreichte und gleichzeitig er dieses alte Kloster der
Heiligen Chiara zur Verfügung stellte, die hier bis zu ihrem Tod in
strenger Klausur wohnte. Da wir ja mit dem Kleinbus unterwegs waren,
nutzen wir gleich die Möglichkeit ins Tal nach Maria degli Angeli zu
fahren. Dort besuchten wir noch vor Mittag die Basilika mit der
Kapelle Portiuncula. Besonders ist im Anschluss immer der Rundgang
durch den Rosengarten, mit der Franziskusstatue und den Turteltauben,
den Rosen, die nur hier keine Dornen tragen und der großen Vorhalle
vor dem Shop mit den Gemälden zum Lebensweg der Heiligen Chiara. Dann
machten wir an der kleinen Pizzeria Mittag, die ich schon von meinen
früheren Reisen her kannte. Am Nachmittag ging es dann raus nach
Rivotorto, wo in der Kirche noch der Nachbau der ersten Hütte von
Franziskus steht. Danach stand noch freie Verfügung auf dem Programm.
Wir gingen nochmals rüber nach San Francesco, wo ich mir auch die
Schatzkammer anschaute. Dann hatten wir eine kleine Audienz in Santa
Crosce bei den deutschen Schwestern.
Am Samstag machten wir dann einen Ausflug
nach La Verna. Nach rund einer Stunde Fahrt fuhren wir auf den
Bergrücken von La Verna. Dort spazierten wir zum Kloster von La Verna.
Hier an diesem Ort hat der Heilige Franziskus seine Wundmahle
empfangen. Zunächst besuchten wir die Kirche mit den herrlichen
Alabaster-Altären. Danach sammelten wir uns, um die Stelle des
Wundmahlempfangs aufzusuchen. Danach haben wir genug freie Zeit
eingeplant, um nochmals in der Kirche oder der Kapelle zu beten, den
Shop zu besuchen oder einfach nur um die Aussicht zu genießen. Da das
Restaurant sehr voll und stickig war, beschlossen wir weiterzufahren.
An einem kleinen Restaurant auf der "Almwiese" - wohl ein bekannter
Biker-Treff - machten wir gemütlich Mittagspause. Danach ging es
wieder auf die Heimreise. Am Nachmittag konnte jeder dann noch seine
Lieblingsorte in Assisi selber aufsuchen. Pfarrer R. und ich gingen
nochmals in die Stadt, um an einem kleinen Geschäft Eiscreme für die
Deutschen Schwestern zu besorgen. Das lieferten wir dann auch noch im
Kloster Santa Crosce ab. Am Abend nach dem Essen stand noch ein
Highlight auf dem Programm: Die Lichterprozession in Portiunkula. Dies
war schon eine großartige Sache mit den tausenden von Laternen bei der
großen Prozession vor der Kirche Maria degli Angeli mit den tollen
tiefgehenden Gesängen.
Am Dreifaltigkeitssonntag feierten wir noch
einen schönen Festgottesdienst in unserer Hauskapelle mit unserem
Pfarrer, der dafür eigens eine schöne Predigt vorbereitet hatte.
Danach ging es die Hauptstraße hinauf bis wir zum oberen Stadttor
gelangten. Von dort war unser Ziel - die Burg - sehr schön zu
erkennen. Durch die Altstadtgassen hindurch stiegen wir bei sehr hohen
Temperaturen hinauf zur Burg mit sehr tollen Ausblicken auf die Stadt
Assisi und das umbrische Land. Von dort stiegen wir den schmalen Weg
hinunter bis zum Kloster der deutschen Schwestern und weiter Richtung
Zentrum. Oberhalb der Kirche Rufino gibt es das bekannte Lokal
Laterna, wo wir es uns zu Mittag gemütlich machten. Danach stiegen wir
noch hinunter zur Kirche San Stefano. Jetzt konnte jeder wieder seines
Weges gehen. Ich ging noch einmal zur Kirche San Francesco.
Schon war der letzte Tag in Assisi
angebrochen. Heute fuhren wir mit dem Auto hinauf Richtung Eremo delle
Carceri. Dort an den Hängen des Berges Subasio hatte sich der Heilige
Franziskus gerne zurückgezogen. Wir gingen den Rundgang durch das
Kloster mit dem Schlafplatz des Heiligen, das Oratorium, die
Felsnischen der ersten Einsiedler usw. Danach wanderten wir noch den
kleinen Pilgerweg hinunter zum Altar des Heiligen Josef, wo gerade
eine Pilgergruppe aus Italien Messe feierte, die wir bereits aus
unserem Hotel her kannten. Am Nachmittag fuhren wir nochmals nach
Maria degli Angeli hinunter, damit jeder noch sich frei bewegen kann
oder letzte Besorgungen im Shop machen konnte. Danach trafen wir uns
wieder bei der bereits bekannten Pizzeria in der Seitenstraße. Am
späten Nachmittag war dann Siesta angesagt. Am Abend habe ich noch den
Rosenkranzgarten hinter unserem Hotel entdeckt.
Nun war er schon da der letzte Tag unserer
Reise. Nachdem wir die Messfeier und das Frühstück etwas vorverlegt
hatten, konnten wir bereits gegen 9 Uhr losfahren. Da unser Fahrer ein
großer Fan der Heiligen Katharina von Siena ist und wir auf der
Autobahn Richtung Florenz immer die Schilder von Siena zu sehen
bekamen, beschlossen wir noch einen Abstecher dorthin zu machen. Am
Vormittag fanden wir an der Stadtmauer einen Parkplatz. Von da stiegen
wir zur Stadt hinauf, um Ausschau nach der Kirche San Domenico zu
halten, den dort befindet sich Kopf-Reliquie der Heiligen. Schließlich
haben wir unser Ziel erreicht und konnten tatsächlich am Altar der
Heiligen Katharina beten. Noch eine kurze Trinkpause in einem Kaffee
und schon mussten wir wieder zurück zum Auto. Schließlich hatten wir
ja noch eine lange Fahrt vor uns. Wir kamen vor Florenz auch in einen
längeren Stau. Gottseidank blieb es der einzige an diesem Tag. Nachdem
wir die Abruzzen überquert haben, machten wir bei sehr heißten
Temperaturen an einem Rastplatz in der Nähe von Bologna Pause. Dort
gab es auch eine schöne Autobahnkapelle zu besichtigen. Dann ging es
weiter immer Richtung Norden, vorbei an Verona, weiter vorbei an
Trient, noch eine kurze Pause bei Brixen mit selber gemachten
Brötchen, dann durch Südtirol hindurch, bis wir über den Brenner
wieder nach Österreich kamen. In Schwaz wurde nochmals getankt und
dann in Rosenheim habe ich dann die Gruppe wieder verlassen. Mein
Chorkollege war an diesem Tag mit seiner Frau bei deren Tochter und
Enkelin, um Geburtstag zu feiern. Auf der Rückfahrt konnten sie mich
auflesen, so dass ich gegen 22 Uhr wieder zu Hause war.
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über onedrive.de >>>
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Pfingstausflug nach Altötting -
Pfingstmontag - 25.05.2026
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Ein schöner Tag für
Altötting, Bad Füssing, Obernberg und Reichersberg
Zunächst fuhr ich an diesem sonnigen
Pfingstmontag mit dem Auto nach Altötting. Trotz Straßenumleitung kam
ich noch rechtzeitig zur Festmesse um 10 Uhr in der St. Anna Basilika
an. Danach schlenderte ich, wie üblich, noch durch den Ort. Zuerst
besuchte ich das St. Konrad-Kloster der Franziskaner Kapuziner. Neben
Geschichtlichem interessierten mich die vielen Schautafeln. Auch in
der Kirche selber besuchte ich den Schrein des Heiligen Bruder Konrad
aus Parzham.
Beim Ausgang kam mir ein fast endloser Zug an
Pilgern entgegen. Es war die Landeswallfahrt der Legio-Mariens. Die
Begeisterung am Ziel zu sein, war bei den zahlreichen Pilgern
regelrecht zu spüren. Dann bahnte ich mir den Weg zur Gnadenkapelle.
Auch ein kurzer Besuch der Stiftsbasilika war noch möglich. Zum
Schluss kaufte ich mir noch ein Eis und zog mich dann schließlich
Richtung Auto zurück.
Nun fuhr ich die Autobahn und die Bundesstraße
Richtung Passau bis nach Bad Füssing. Am östlichen Ortsrand fand ich
einen netten schattigen Parkplatz, um mein mitgebrachtes Fahrrad zu
entnehmen. Zunächst fuhr ich in das Zentrum Richtung Kurbezirk und
dann weiter durch den groß angelegten Kurgarten bis zur
Johannes-Kur-Klinik. Von da aus suchte ich mir die Radwege, die direkt
zum Inn und somit zur Staatsgrenze führten. Zunächst besuchte ich das
imposante Innstauwehr. Dann fuhr ich hinauf in das im innviertler Stil
erbaute Obernberger Zentrum. Am anderen Ausgang entdeckte ich ein
Schild "Ausblick über den Inn". Dort war es schön ruhig und man konnte
weite Teile des Inns überblicken hinüber in die Bayerischen Gefilde.
Noch an diesem Parkplatz sah ich eine
Radwandertafel nach Reichersberg. Dieser Name kam mir bekannt vor. Ob
das nicht der Ort war, wo ich vor rund 11 Jahren mit meinem Vater im
Rollstuhl einen Besuch bei dem Augustiner Chorherrenstift machte. Dort
musste ich hin. Mit dem Rad war es mir zu unsicher. Ich fuhr also
zurück zum Parkplatz in Bad Füssing und sattelte wieder auf das Auto
um. Dann erreichte ich in kurzer Zeit am späten Nachmittag
Reichersberg mit dem berühmten Augustiner-Chorherrenstift, dem
Klosterwirt und den Herrengarten.
Zunächst besuchte ich die barocke
Stiftspfarrkirche St. Michael. Dann informierte ich mich an einer
Schautafel über die Ausbreitung der Augustiner in Österreich und
Südtirol. Nur war es Zeit, Einkehr im Bräustüberl zu halten. Von dort
hat man einen grandiosen Ausblick auf das Innviertel. Zum Abschluss
besuchte ich den Herrengarten. Großzügig angelegte Alleenwege führen
zum Felsenweg, ein mit allen möglichen Gesteinsbrocken gesäumten
Spiralweg, der zur inneren Mitte führt. Den gleichen Weg habe ich vor
rund 11 Jahren schon mit meinem Vater, der damals bereits im Rollstuhl
saß, zurückgelegt, an das ich mich noch sehr gut erinnern kann.
Abschließend fuhr ich über die österreichische
Seite den Inn entlang. Ich machte noch kurz am Aussichtspunkt beim
Zusammenfluss von Salzach und Inn halt. Dann ging es weiter bis
Burghausen, wo ich wieder die bayerische Seite erreichte. Dann den
üblichen Weg über Marienberg, Tittmoning und Waging nach Hause.
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Zu Fuß durch die Weitwörther Au bei
Oberndorf - 14.05.2026
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Eine Auenlandschaft wird
renaturiert
Zunächst fuhr ich an diesem diesigem, leicht
regnerischen
Sonntag-Nachmittag nach Weitwörth. Das Gebiet ist ein Paradies
für Naturliebhaber, Ruhesuchende und Vogelbeobachter. Das Rad habe ich
zu Hause gelassen, denn auf diesem Gelände darf man nur zu Fuß
unterwegs sein.
Vom Parkplatz Weitwörth geht es in gerader
Linie hinein in dieses Naturschutzgebiet, welches grundsätzlich zu den
Salzach-Auen gehört. Durch das Life-Projekt der Europäischen
Kommission wurde in den letzten 10 Jahren aus einer landwirtschaftlich
genutzten Fläche durch Renaturierung eine lebendige Auenlandschaft
geformt. Ein Besucherzentrum informiert darüber am Beginn des
Auenerlebnispfades.
Unterhaltsam und modern erfahren die Besucher
dort auf Informationstafeln, warum sich das Leben in Totholzbäumen
abspielt, was Tümpel in der Au zu Kindergärten unter Wasser macht oder
wie Weiden auch bei Hochwasser atmen können. Erik der Eisvogel ist das
Maskottchen der Salzachauen. Er ist immer mit dabei, wenn der
Cartoonist Geert Gratama das Leben in der Au humorvoll gezeichnet hat.
Dabei gibt es viele Details auf den Infotafeln zu entdecken.
Auf einer kleinen Halbinsel im Ausee
ermöglicht ein Vogelhide („Hide“ ist englisch für „Versteck“) - ein
geschützter, überdachter Unterstand – das störungsfreie Beobachten der
Vogelwelt. Über 70 Vogelarten brüten in den Salzachauen, dazu kommen
noch Durchzügler, die im See rasten. Vom Vogelhide aus kann regelmäßig
ein Eisvogelpaar beobachtet werden, das in der gegenüberliegenden,
extra angelegten Lehmwand brütet. Neben verschiedenen Entenarten,
Graugänsen, Kormoranen, Gänsesägern und Haubentauchern am oder im
Wasser können in den Bäumen ringsum auch der seltene Pirol und
verschiedene Spechtarten vom Hide aus entdeckt werden.
Auf halber Strecke machte ich Pause am
Aussichtspunkt direkt an der Salzach. Zum Abschluss bog ich nach links
ab in die geraden Wege des früheren Schlossparkes der Weitwörther
Herren. Hier säumen uralte Steineichen den Weg. Diese wurden von den
damaligen Hohen Herren bewusst angelegt, da die vielen Eicheln das
ganze Wild hierher lockten, was von den illustren Jagdgästen dann
leicht erlegt werden konnten. Intakte Wiesenlandschaften und schöne
offene Tümpellandschaften rundeten den großen Weg ab.
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Mit dem Radl nach Maria Mühlberg - 03.05.2026
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Eine schöne Trainingsrunde
mit dem Radl nach Maria Mühlberg bei Waging
Zunächst fuhr ich an diesem sonnigen
Sonntag-Nachmittag einfach mal los. Zunächst nach Teisendorf, um im
Pfarrbüro noch etwas abzugeben. Dann ließ ich mich einfach weiter
treiben. Über Schödling, Roidham, Mehring hinüber Richtung
Unterstetten. Dann weiter nach Gabenstatt, Ramstetten, bis nach
Putzham. Rechts bog ich ab und kam schließlich nach Steulach. Ich
wollte aber nicht hinunter bis nach Petting fahren, sondern bog gleich
wieder links Richtung Stötten ab, um auf der Anhöhe zu bleiben.
Dort habe ich ein gelbes Wanderschild Richtung
Vockling entdeckt. Aha, wieder mal ein neuer Weg und die Richtung
stimmt auch und ich bleibe auf der Höhe. Der Weg war ganz schön wild,
aber auch sehr naturverbunden. Weiter gings ebenfalls auf bisher
unentdeckten Feldwegen hinüber nach Wendling, wo dann im weiteren
Verlauf die Straße rechts abbiegt und wieder bergauf nach Mühlberg
führt.
Nun war ich am Wallfahrtsort Maria Mühlberg
angelangt. Seltsam dachte ich mir, da relativ viele Leute vor der
Kirche waren - wesentlich mehr, als sonst hier ins wunderbare Land
schauen, mit Blick auf die Voralpenebene und den wunderbar blauen
Waginger und Tachinger See. Ja sogar Bekannte aus der Heimat habe ich
getroffen. Sie haben mich dann aufgeklärt, warum so viel los ist. Weil
am ersten Sonntag im Mai immer die Bezirkswallfahrt der Krieger- und
Soldatenvereine von Waging herauf stattfindet. Dann hörte man auch
schon die Pilgerschar heranmarschieren. Kurz vorher habe ich noch das
Innere der Kirche fotografiert und nach Messbeginn auch noch die
wunderbare Landschaft rings herum. An der Messe konnte ich leider
nicht teilnehmen, weil die Zeit etwas drängte. Denn ich wollte zu
Hause noch rechtzeitig zur 1. Maiandacht eintreffen.
Der Wer führte mich also wieder zurück den
Berg hinab zur Hauptstraße von Teisendorf nach Waging. Ich überquerte
diese und fuhr auf der anderen Seite wieder nach Nirnharting hinauf.
Von dort geht es gerade weiter nach Weitmoos. Hier muss man rechts in
den ausgedehnten Wald einbiegen, immer dem Hinweisschild Maria Tann
folgend. Dort angelangt, machte ich an der kleinen Waldkapelle Rast
und habe auch gleich wieder ein befreundetes Ehepaar getroffen. Noch
kurz einen Apfel gegessen und weiter ging's.
Über Hofholz, Hunkling und Lacken ging es die
schnelle und steile Straße hinab in mein Heimattal Richtung
Bundesstraße 304. Von hier führt der Radlweg wieder geradewegs nach
Hause. Von der Zeit habe ich es leicht geschafft. Aber etwas Reserve
schadet ja nicht.
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Mit dem Radl hinauf auf den Kirchwald
mit dem Eremiten - 26.04.2026
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Eine schöne Runde hoch über
Nußdorf am Inn
Über dem Ort Nußdorf am Inn gelegen, befindet
sich ein alter Wallfahrtsort am Fuße des Heubergs. Es ist eine
Eremitage, quase ein Wohnhaus mit einem Eremiten mit dazugehöriger
Wallfahrtskirche. Zunächst parkte ich an diesem warmen
Sonntagnachmittag das Auto auf dem Parkplatz von Nußdorf. Dann fuhr
ich die Heubergstraße entlang bis rechts der Wanderweg abbog. Dort bin
ich vor vielen Jahren schon mal hinauf gewandert in den sogenannten
Kirchwald.
Ich hatte es noch gut in Erinnerung, dass die
kommende Asphaltstraße hinauf zum Ziel richtig steil sein würde. Und
so war es auch. Selbst das E-Bike war mir dann zu anstrengend, so dass
ich das steilste Stück einfach geschoben habe. Aber auf der kleinen
Wallfahrt darf man sich auch ein wenig schinden. Mittendrin taucht sie
dann auf, die Eremitage Kirchwald. Im Außenbereich sind zahlreiche
Schilder mit Beschreibungen der historischen Anlage, dem
Wallfahrtswesen und der Geschichte des Eremitentums im Kirchwald
angebracht. Die Schilder sind sehr gut beschrieben und haben
zahlreiche Farbabbildungen, so dass man sich sehr kurzweilig mit den
ganzen geschichtlichen Gegebenheiten befassen kann.
Dann bin ich natürlich noch hinein in diese
uralte Kirche im Kirchwald, um etwas im Gebet und in der Ruhe zu
verweilen. Danach schon ich rund 30 Meter zurück, weil man dort auf
einer Bank verweilen kann, wo es einen tollen Blick hinunter ins ganze
Inntal gibt. Danach stand ich vor der Entscheidung, weiter Richtung
Heuberg zu fahren oder gleich neben der Kirche den alteingesessenen
Pilgerweg durch den Wald zu nehmen. Angesichts der fortgeschrittenen
Zeit habe ich mich für den Pilgerweg entschieden, was sich später noch
als sehr nützlich herausstellte.
Auf ziemlich gleicher Höhe ging es eine Zeit
lang durch diesen Wald bis dann die Häuser von Gritschen auftauchten.
Von da an ging es dann eigentlich nur noch talwärts. Ich wollte bis
zum Mühlbach und dann die Mühlbachstraße wieder hinunter nach Nußdorf
- so der Plan. Aber in der Talsenke bei Gernmühle angekommen, war auf
einmal die Straße hinunter nach Nußdorf für den Verkehr wegen
Überflutungsarbeiten gesperrt. Was nun? Das ganze wieder bergauf
zurückradeln wollte ich mir nicht mehr antun. So bin ich rechts
abgebogen und mit moderatem Anstieg die Straße bis nach Holzmann
gefahren. Von dort biegt eine Straße ab, die nach Eßbaum hinunter
führt, welche in die Hauptstraße "am Samerberg" mündet. Diese Straße
kenne ich von früheren Unternehmungen. Es ist zwar nicht sehr angenehm
auf der Hauptstraße zu fahren und ständig von Autos überholt zu
werden, aber zumindest kam ich dadurch wieder sicher hinunter ins
Inntal.
Im Tal angelangt, waren es nur noch ein paar
Kilometer zurück nach Nußdorf. Der Abend war schon angebrochen, aber
die tiefstehende Sonne war noch immer sehr wärmend und ich freute
mich, dass ich doch noch so eine schöne Rundfahrt gemacht habe.
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Ostern mit dem Radl von
Waging über Gessenberg zum See und zurück - 06.04.2026
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Ein Osterradlausflug mit
der schönen Aussicht über Gessenberg
Ein weiteres Ziel war das schöne Schloss
Gessenberg hoch über Waging am See. Vor ein paar Jahren war ich schon
mal dort oben. An diesem Ostern wollte ich mal wieder rauf. Zunächst
einmal, weil das Schloss Gessenberg so romantisch dort oben gelegen
ist. Welche Geschichte könnten wohl die alten Mauern erzählen?
Wenn man den Weg weiter rauf fährt, kommt ein
idyllisches Wegkreuz mit einer Bank zum Ausrasten. Von dort hat meinen
herrlichen Blick auf die heimatliche Bergwelt. Auch die wärmende
Frühlingssonne schien mir ins Gesicht, so dass ich dort ganz in
Gedanken versunken eine Weile verbrachte und über die Natur als Gottes
wunderbares Schaffenswerk nachdachte.
Von Oberleiten aus ging es durch ein schönes
Waldstück hinüber Richtung Otting und weiter nach Biburg. Dort bog ich
rechts ab und konnte an einer Rastbank nochmals Pause machen. Dann
ging es weiter Richtung Waginger See. Auf einer Anhöhe bog ich links
nach Krautenberg ab, von wo man schön den See mit der
dahinterliegenden Bergwelt fotografieren kann.
Dann ging es steil talwärts, wo ich dann beim
Seeteufel die Hauptstraße überquerte und auf dem Fahrradweg bequem
über Fisching zum Höllenbach kam. Hier fuhr ich dann immer diesen Bach
entlang, der letztendlich bis zum Waginger Kurpark führt. Von dort
ging es quer durch den Ort wieder bis zum Ausgangspunkt.
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Ostern mit dem Radl zum
Saalachspitz - 05.04.2026
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Ein kleiner
Osterradlausflug auf österreichischer Seite
Bereits im Spätwinter bin ich von der
Freilassinger Seite her von Salzburghofen aus Richtung Salzach
gewandert. Auch in den letzten Jahren schon und immer wieder sind mir
die paar Häuser auf der gegenüberliegenden Seite aufgefallen, so dass
ich bei besserem Wetter mal von der Oberndorfer Seite her erkunden
wollte, wie man dort mit dem Fahrrad hingelangt.
An Ostern diesen Jahres war die Gelegenheit
gut. Ich fuhr bis Laufen und parkte mein Auto beim Parkplatz am
Amtsgericht. Von dort ging es mit dem Radel zur Landesgrenze weiter
nach Oberndorf und denn den Radlweg entlang, der mehr oder weniger
immer der Salchach entlang läuft. Zunächst beginnt er aber mit einer
mächtigen Auen- und Moorlandschaft, welcher zum Teil besser zu Fuß
erwandert werden könnte (habe ich mir mal für den Herbst bei
schlechterem Wetter vorgenommen). Der Hauptradlweg geht dann wieder
direkt am Salzachufer entlang.
Langezeit kommt man an keiner menschlichen
Siedlung vorbei. Lediglich an einem großen Klärwerksgelände erahnt man
die Zivilisation. Und plötzlich ist es soweit, die kleine Siedlung, so
maximal 5 Häuser, säumen den Weg - und es sind genau die Häuser, die
ich von der gegenüberliegenden bayerischen Seite immer beobachtet
habe. Praktisch war das Ziel an diesem Nachmittag erreicht. Ich setzte
mich auf eine Bank und habe meine mitgebrachten bunten Ostereier
gegessen und die wärmende Frühjahrssonne genossen. Der Blick ging
hinüber zum Zulauf der Saalach am Saalachspitz.
Nun zogen dunkle Wolken herauf. Möglicherweise
würde ein kleines Gewitter aufziehen. Schnell spurtete ich dann wieder
zurück. Kurz vor Oberndorf studierte ich noch die Wandertafel von dem
ausgedehnten Moor- und Auengebiet, wo es dann auch schon zum Tröpfeln
anfingt. Aber die Sonne war doch stärker, so dass ich trocken wieder
am Ausgangsort ankam.
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Frühling in Maria Eck - 15.03.2026
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Ein kleiner Ausflug im
Übergang von Winter zum Frühjahr
Schon länger wollte ich mal wieder nach Maria
Eck fahren. An diesem Sonntag-Nachmittag Mitte März als das Wetter
nicht "wusste", ob es schon eher Frühling oder doch noch Winter ist -
sprich trüb und eher kühl - machte ich mich auf den Weg. Am Ziel
angekommen war relativ wenig los.
In der Pfarrkirche war kaum Betrieb, zeitweise
war ich ganz allein. Dies hat den Vorteil, dass man auch mal die
Stille genießen kann und zur inneren Ruhe kommt. Danach stieg ich den
relativ neu angelegten "Sonnengesangsweg" hinauf zum Kloster der
Franziskaner Minoriten, um dort einen Besuch in der Antoniuskapelle zu
machen. Auch hier war kein einziger Besucher außer mir anwesend, was
mir die Gelegenheit gab, auch mal die Wandbilder und die Geschichte
der Minoriten in Maria Eck zu studieren.
Danach stieg ich den Klosterweg weiter hinauf
zum kleinen See und genoss die friedliche Landschaft. Beim Rückweg
studierte ich die neu angelegt Wandertafel, um ein anderes Mal den
Maria-Eck-Rundweg zu testen. Dieser führt zur Waldkapelle und zur
Mariengrotte hinunter und seitlich den Berg entlang durch den
Klosterwald wieder zurück.
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